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In der Despacho-Zeremonie legt man (Opfer-) Gaben für Pachamama (Mutter Erde), Apus (den Geistern der Berge) und andere Kraftquellen mandala-artig aus. Jede Gabe symbolisiert einen Bereich des Lebens. Durch die Gabe lässt man in all diesen Bereichen Wiederstände los und erlaubt sich, das Leben ganzheitlich zu feiern. Diese allumfassende Akzeptanz und Dankbarkeit führen zum Mitgefühl für das Wohlergehen der Menschheit, der Natur und des Universums.
Dieses Tuch mit geometrischen Mustern (ca 61x63 cm, 500g) wurde von Frauen in der Nähe der Stadt Ocongate, Cusco Peru, gewebt. Mit dem Kauf einer Mastana unterstützt du die Weberinnen ganz direkt, wie auch das Fortbestehen ihrer traditionellen Lebensweise.
Pachamama (Mutter Erde) ist in der Kultur der Quechua das zentrale, alles umgebende Motiv. Die Kosmologie der andinen Gemeinschaften ist eine sehr naturbeobachtende und erdzentrierte Lebensweise. Man glaubt, dass Pachamama ein äusserst intelligentes, selbstbewusstes Wesen ist, das sowohl unendlich weise als auch unendlich barmherzig ist.
Die Naht in der Mitte der Mastana, an der sich das Muster spiegelt, ist absichtlich sehr auffällig zusammengenäht. Als Wirbelsäule dargestellt, ist die Mittellinie auch ein Ausdruck der irdischen Dualität; des männlichen und weiblichen Prinzips.
Gerechte Preise für die Weberinnen
Die Mastana wird in der Region Cusco, Peru, von Frauen und von Hand gewoben. Mit dem Kauf unterstützt du die Weberinnen ganz direkt, sowie auch das Fortbestehen ihrer traditionellen Lebensweise.
SONQO arbeitet ohne Zwischenhändler und die Weberinnen erhalten einen Preis, von dem sie gut leben können. Die Kontakte entstehen durch den SONQO-Gründers Ángel Herrera, der all diese Weberinnen persönlich kennt.
Material: Natürliche Alpaka-Wolle gemischt mit Schafwolle
Kultur: Anden-Kultur der Q'eros
Verpackung: Keine weitere Verpackung
Empfehlung: Von Hand mit Seife und kaltem Wasser waschen und mit Sonnenwärme sowie an frischer Luft trocknen.
Produziert in der Nähe der Stadt Ocongate, Cusco Peru
Wie nutze ich ein Mesa-Tuch?
Ein Mesa-Tuch kannst du als heiligen Altar und Unterlage bei Zeremonien nutzen. Dafür platzierst du einfach die Gegenstände für das Ritual auf dem Tuch. Es dient dann als energetische Begrenzung.
Tradionell werden Mesa-Tücher auch als Schutzhülle für schamanische Kraftsteine und andere energetisch aufgeladene Gegenstände verwendet. Dabei werden Steine und andere Gegenstände auf eine spezielle Art und Weise in das Tuch eingewickelt.
Wer ist die Q’ero Gemeinschaft?
Das Q‘ero-Volk zählt heute etwa 3.000 bis 4.000 Menschen, die sich auf 14 Dörfer verteilen. Die Q’eros sind bekannt als Bewahrer des alten Wissens und gehören zu den am meisten respektierten Mystikern der südlichen und zentralen Anden. Die Praktizierenden (oder auch Meister) dieser Tradition nennen sich Paqo – sie sind gleichzeitig Priester, Heiler, Schamane und Mystiker. Die Q’ero sind aber auch einfache Bauern und eines der wenigen Völker Südamerikas, die das Wissen um die spirituelle Tradition der Inkas in einer sehr reinen Form bewahrt haben. Die entlegenen Dörfer der Q’eros liegen auf bis zu 5.000 m Höhe in der schneebedeckten Vilcanota-Gebirgskette, der höchsten im süd-östlichen Peru.
Weshalb sind die Preise der Textilien so hoch?
SONQO strebt eine Zirkularwirtschaft und Win-Win-Win auf allen Ebenen an. Alle Beteiligten wie auch die Umwelt sollen vom gemeinsamen Wirken profitieren. Deshalb ist es selbstverständlich, das preisdrückende Mechanismen wie Zwischenhändler ausgeschlossen werden. Die Weberinnen erhalten einen Lohn, von dem sie gut leben können, und sie erhalten diesen bar auf die Hand.
Woher kommt die Wolle?
Die Wolle für die Mesa Quepe stammt von Alpakas und Schafen in der Region Ocongate, Cusco Peru. Sie wird gemäss alten Handwerkstraditionen von Frauen der Q‘ero Gemeinschaft von Hand verarbeitet, gefärbt und gewoben.
Warum weisen die Produkte von SONQO keine Labels und Zertifikate auf?
SONQO hat sich einer holistischen Lebensweise verpflichtet und verzichtet auf Zertifikate und Labels, weil sie stets nur Teilaspekte einer ganzheitlichen Ökologie berücksichtigen. SONQO unterstreicht damit einen ganzheitlichen Weg.
